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PATHOLOGIEN DER INNOVATION
 
Oder über neue Wege zur Stimmigkeit und Logik
 

Unsere Forschungsergebnisse deckten folgende Ursachen auf, warum viele Unternehmen immer wieder daran scheitern, echte Innovationen auf den Markt zu bringen und sich von diesem zu differenzieren:

  • In vielen Unternehmen gibt es kein umfassendes Innovationsverständnis. Man setzt sich unzureichend damit auseinander, was Innovationen für die Zukunftssicherung des eigenen Unternehmens bedeuten und auf welchen Ebenen Innovationen vorangetrieben werden müssen.
  • Vielfach wird die Aufgabe der Innovation an eine bestimmte Abteilung im Unternehmen übertragen. Diesen Unternehmen fehlt das Bewusstsein, dass Innovationsleistung aus dem Zusammenspiel von Leadership, Unternehmenskultur, Kernkompetenzen und Marktorientierung resultiert. Das Unternehmen kann nur in seiner Gesamtheit Innovation hervorbringen und erfolgreich auf dem Markt platzieren.
  • In vielen Unternehmen fehlt es den obersten Führungskräften am grundsätzlichen Glauben, mit ihrem Unternehmen Innovationen hervorbringen zu können. Dementsprechend wird der Innovation keine strategische Priorität beigemessen. Dies führt zu einer Kultur des Optimierens und Verbesserns und nicht zu einer Kultur der Erneuerung.
  • Viele Unternehmen schaffen es nicht, ihre vorhandenen Innovationen auch erfolgreich am Markt einzuführen.
  • Unternehmen glauben nach wie vor, dass Innovationen aus den eigenen Reihen kommen müssen.

Nach unserem Verständnis muss Innovation immer Dienerin der Unternehmensstrategie sein. Insofern werden das Maß an Innovation, die jeweiligen Innovationsfelder und die konkreten Stoßrichtungen durch die strategische Positionierung und durch die heutige bzw. künftige Geschäftslogik bestimmt.

Innovationen müssen - wie bereits erwähnt - mit allen relevanten Dimensionen einer Geschäftslogik abgestimmt sein.

Neben dem leitenden Gedanken eines Unternehmens und dessen Positionierung sind bei der Innovationslogik folgende Dimensionen zu berücksichtigen:

  • Produkt- oder Dienstleistungslogik: Wie kann es gelingen, sich der Austauschbarkeit zu entziehen?
     
  • Wertschöpfungslogik: Was ist für das betreffende Unternehmen "core" und was ist "non-core"?
     
  • Vermarktungslogik: Wie formt man eine Vermarktungslogik, die einen stichhaltigen Grund liefert, die Leistungen eines Unternehmens kaufen zu "müssen".
     
  • Erlöslogik: Wie und in welcher Höhe kann und will man in Zukunft die anvisierten Erträge erwirtschaften?
 
 

IMP hat ein Konzept entwickelt, mit dem es möglich ist, Potenziale für echte Innovationssprünge zu identifizieren unter Berücksichtigung aller relevanten Dimensionen einer Geschäftslogik und im Sinne des "Innovation Excellence". DIE LOGIK DER INNOVATION >

 

 
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